1 Jahr in der neuen Praxis

Tag der Offenen Tür am 25.9.2010

 

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Unter dem Begriff Physiotherapie werden seit 1994 die Gebiete der
  • Krankengymnastik
    z.B. Bobath-Therapie, Manuelle Therapie usw. und die
  • Anwendungen der Physikalischen Therapie
    z.B. klassische Massage, Fango-Packungen
zusammengefasst.

Die Physiotherapie ist mitentscheidend für den Erfolg der durch den Arzt eingeleiteten Therapie.
Durch adäquate Behandlungsmethoden werden

  • einerseits der Haltungs- und Bewegungsapparat,
  • andererseits die inneren Organe (mit Auswirkung auf Atmung, Herz-Kreislauf, Verdauung) sowie
  • die Psyche

positiv beeinflusst.

Physiotherapie wird verordnet
  • Nach Operationen
  • bei Erkrankungen der Wirbelsäule
    Fehlhaltungen, Bandscheibenvorfall, Schmerzen
  • nach einem Unfall
    Bewegungseinschränkung der Gelenke, Abbau der Muskulatur
  • nach einem Schlaganfall
    Lähmungen, Bewegungseinschränkungen
  • bei Arthrose
    Schmerzhafte, degenerative Veränderungen der Gelenke
  • bei neurologische Erkrankungen
    Muskelerkrankungen, Multiple Sklerose, Parkinson, Stroke
  • bei Osteoporose
    Degenerative Veränderung des Skeletts
  • bei Atemwegserkrankungen
    Asthma
  • Harninkontinenz und
    Beckenbodenschwäche

Physiotherapie bei bereits bestehender Erkrankung ist nur mit einer Verordnung durch einen Arzt möglich.

Bei den meisten akuten Erkrankungen reichen 10 bis 20 Behandlungen zwischen 30 und 60 Minuten, um eine Wiederherstellung oder Linderung der Symptomatik zu erreichen.

Bei vorbeugenden Maßnahmen, wie Rückenschule, Haltungs- und Bewegungsanalyse, Prophylaxe ist keine ärztliche Verordnung notwendig.

Sensorische Stimulation (Kältereize, Wärmereize, Stromreize, taktile Reize usw.) unterstützen den Behandlungserfolg.